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expo real

 


Drei Länder - ein Stand

expo real, 08.–10.10.2018

Halle B1, Stand 311

 

 


Expo Real: Wo Investoren auf Ideen treffen

Moskau ist 42 Schritte entfernt, Kopenhagen liegt um die Ecke. Dazwischen: die Region Aachen. Rundherum: 43.000 Besucher aus aller Welt, die in Immobilienprojekte investieren möchten oder Partner suchen. Die Rede ist von der "Expo Real" in München. Auch in diesem Jahr haben die hiesigen Akteure die Messe genutzt, um die Entwicklungen in der Städteregion Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg sowie Belgien und den Niederlanden voranzutreiben. Denn im Oktober gibt es wohl kaum einen anderen Ort, an dem sich der Markt für Gewerbe- und Wohnimmobilien besser besprechen lässt.

25 Partner – darunter Projektentwickler, Investoren, Architekten, Wirtschaftsförderer und Vertreter der Kommunen – aus der Euregio Maas-Rhein hatten sich zusammengeschlossen, um am Gemeinschaftsstand "aachen 1a" ihre Ideen vorzustellen und gemeinsam neue zu entwickeln. Zwischen mehr als 2.000 Ausstellern haben sie am grün leuchtenden Stand das gemeinsame Motto "Aachen: drei Länder – ein Standort" verkörpert. "Gewerbe, Wohnen und Logistik sind die Themen unserer Region in München", sagte Fritz Rötting, Geschäftsführer der IHK Aachen, der die Partner mit ihren Projekten auch in diesem Jahr auf der Messe zusammengeführt hat.

Und die Vorhaben erzeugen – aller internationalen Konkurrenz zum Trotz – hohe Aufmerksamkeit. "Dass wir hier mit mehr als 20 Bürgermeistern, Städteregionsrat, Landräten und den führenden Köpfen der Immobilienbranche gemeinsam vertreten sind, zeigt, dass unsere Region ein enormes Potenzial besitzt. Diese Karte spielen wir hier hervorragend aus", sagte IHK-Präsident Wolfgang Mainz.

Sowohl auf der "Expo Real" als auch bei den Entwicklungen der Euregio falle auf, dass ein Wandel stattfindet: "In der heutigen Zeit rücken Wohnen und Arbeiten enger zusammen. Wohnimmobilien spielen auf der Messe eine immer größere Rolle", erklärte Rötting. Bei vielen Projekten handle es sich um eine Mischung Büro- und Gewerbeflächen, Wohnungen sowie Einrichtungen wie Kindertagesstätten.

Ganz aktuell – die Bauarbeiten haben gerade begonnen – ist etwa das Großprojekt der Landmarken AG am Aachener Theaterplatz. Derzeit wird auf dem wohl prominentesten Baugrundstück der Stadt das Fundament für das Hotel "Motel One" mit seinen knapp 260 Zimmern geschaffen. Anschließend sollen in dem Komplex das Boarding- und Apartmenthaus "We Partment – Leben am Elisengarten" sowie das "Bankhaus am Theater" – inklusive Flächen für Gastronomie und Handel – folgen. Nach Angaben der Landmarken AG ist die Grundsteinlegung noch für dieses Jahr geplant, die Fertigstellung aller Projekte für das Jahr 2020.

Was potenzielle Lager- und Produktionsflächen im Aachener Stadtgebiet angeht, wird es – wie auch der neue gewerbliche Mietspiegel der Initiative Aachen bestätigt – jedoch zunehmend knapper. "Deshalb müssen wir auch ins Umland schauen. Das Potenzial, dort gemeinsam etwas zu entwickeln, ist da. Dazu müssen wir uns allerdings auf gemeinsame Vorstellungen einigen", erklärte Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. Anfragen für den Bereich der großflächigen Logistik werden demnach mittlerweile an die Städteregion weitergegeben. Ein Weg ist etwa der Gewerbeflächenpool für die gesamte Städteregion. "Vor fünf Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, dass wir uns interkommunal weiterentwickeln. Wenn man sich aber anschaut, was rund um die Braunkohle passiert, muss klar sein: Wir müssen jetzt schnell reagieren, um handlungsfähig zu werden. Da hilft es nicht, wenn jede Kommune ihr eigenes Ding durchzieht", sagte auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg.

Doch auch darüber hinaus tut sich einiges in der Euregio, wie die Standpartner in München bewiesen haben. So plant die Sparkassen Immobilien GmbH etwa nachhaltige Ein- und Mehrfamilienhaus-Siedlungen am Weiher in Alsdorf. "Damit gehen wir einen Schritt weiter, um weg vom Bergbau-Image zu kommen. Außerdem schaffen wir so weitere Angebote innerhalb der Städteregion mit einer sehr guten Anbindung an die Aachener Innenstadt", stellte Alfred Sonders, Bürgermeister der Stadt Alsdorf, vor.

Ebenfalls mit dem Strukturwandel im rheinischen Revier befasst sich der "Brainergy Park Jülich", für den der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn, Wirtschaftsförderin Anette Winkler und Frank Drewes, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Merscher Höhe, an der Isar um Investoren geworben haben. Geplant ist ein interkommunales Gewerbegebiet der Partnerkommunen Jülich, Niederzier und Titz, dessen Schwerpunkt auf der Energiewende liegen soll. "Damit schaffen wir ein Gewerbegebiet der Zukunft, in dem die Unternehmen nicht nur perfekte Bedingungen vorfinden, sondern selbst zu Themen wie 'Neue Energien' forschen", erklärte Drewes.

Es sind Dutzende Projekte, die herausstechen – selbst im internationalen Vergleich der größten Gewerbeimmobilienmesse Europas. Damit stellen die Akteure aus der Euregio die Weichen für die kommenden Jahre. Auf einem bescheidenen 110 Quadratmeter großen Stand, zwischen Moskau und Kopenhagen.

 

Die Partner am Gemeinschaftsstand "aachen 1a"

Im Rahmen der "Expo Real" 2018 sind folgende Akteure aus unserer Region in München vetreten:

• (AC) Aachener Immobilien Gesellschaft mbH
• AGIT Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer mbH
• Gemeente Vaals
• Immobilienkanzlei Zimmermann
• Industrie- und Handelskammer Aachen
• kadawittfeldarchitektur GmbH
• Kempen Krause Ingenieure GmbH
• Kreis Düren
• Kreis Euskirchen
• Landmarken AG
• nesseler grünzig gruppe
• Parkstad Limburg
• REAQ Immobilien GmbH
• Region Aachen – Zweckverband
• RWTH Aachen Campus GmbH
• S-Immobilien GmbH
• Sparkasse Düren
• Sparkassen Immobilien GmbH
• SPI AGENCE DE DEVELOPPEMENT POUR LA PROVINCE DE LIEGE
• Stadt Aachen
• StädteRegion Aachen
• Unternehmensgruppe Frauenrath
• Unternehmensgruppe DERICHS u KONERTZ
• VALERES Industriebau GmbH
• Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH

Ein Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen sowie einer Kindestagesstätte: Das Aachener Unternehmen "DERICHS u KONERTZ" stellt das Projekt "Campus Wohnen" in München vor. Foto "DERICHS u KONERTZ"

 


 

expo Real 2018

Fotos: Patricia Lucas

 


 

das Team rund um Sternekoch Christoph Lang

Kulinarische Köstlichkeiten aus der Küche: Hinter den Kulissen des Gemeinschaftsstands „aachen 1a“ bei der Gewerbeimmobilienmesse „Expo Real“ in München sorgte das Team rund um Sternekoch Christof Lang („La Becasse“, 4. v. l.) gemeinsam mit IHK-Geschäftsführer Fritz Rötting (links) für einen reibungslosen Ablauf. Unterstützung bekamen sie von (v. l.): Andreas Schaffrath („La Becasse“), Jeroen Holten (Restaurant „SOFA“), Lisa Thormann („La Becasse“), Juliane Horn und Karoline Schmitz (IHK Aachen) sowie Evelyne Holten (Restaurant „SOFA“). Während die übrigen Akteure aus der Region Aachen am Stand über Immobilienprojekte sprachen, bereitete das Team von den deutschen, belgischen und niederländischen Spitzenköchen die Delikatessen zu. Foto: Patricia Lucas

 


 

Die Region Aachen zeigt sich bei der "Expo Real 2018"

 


 

RWTH Aachen Campus

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